Im Rahmen der heutigen Bundestagsdebatte zu Gleichstellungs-Anträgen anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März hat Elke Ferner (SPD) in ihrer Rede der Bundesregierung und Frauenministerin Schröder Tatenlosigkeit und Schönfärberei vorgeworfen.
"Familienpolitik" sei nicht gleich "Gleichstellungspolitik". Frauen - egal, ob mit oder ohne Familie und Kindern - seien nach wie vor in vielen Bereichen benachteiligt, insbesondere wenn es um mangelnde Entgeltgleichheit auf dem Arbeitsmarkt oder Aufstiegschancen im Job ginge.
Ferner forderte daher die Ministerin auf, statt nutzloser freiwilliger Vereinbarungen zwischen Bundesregierung und Privatwirtschaft und schönen, aber wirkungslosen Reden zum Frauentag lieber endlich die Gleichstellung von Frauen in einem entsprechenden Gesetz verbindlich zu verankern und einen Mindestlohn einzuführen, der insbesondere Frauen zugute käme.
Die komplette Bundestagsrede von Elke Ferner lesen Sie [hier]!