Elke Ferner (SPD) gratuliert dem SV Karlsbrunn e. V. zum goldenen „Stern des Sports“ und dem 5. Platz beim Bundeswettbewerb in Berlin – Saarländische Sportlerinnen und Sportler waren mit Integrationsprojekt wieder für höchste Auszeichnung des bundesweiten Wettbewerbs nominiert.
Für den Platz ganz oben auf dem Siegertreppchen reichte es dann leider in diesem Jahr nicht für den Sportverein aus Karlsbrunn im Saarland. Nach erfolgreichen Durchläufen der Wettbewerbe auf lokaler und Landesebene hatte der SV Karlsbrunn e. V. die „Großen Sterne des Sports“ in Bronze und Silber gewonnen. Das Saarland hatte bereits in den letzten Jahren zwei erste und einen zweiten Platz bei der bundesweiten Preisverleihung belegt. Doch die „Großen Sterne des Sports“ gingen dieses Mal nicht an die Saar. „Aber allein die Nominierung und dann im Endergebnis sogar Platz 5 von bundesweit nur 18 Sportvereinen und als einziger Repräsentant für das Saarland sind schon eine großartige Leistung, zu der ich herzlich gratuliere“, freut sich auch die Saarbrücker SPD-Abgeordnete Elke Ferner über das tolle Abschneiden des SV Karlsbrunn. Mitglieder des Vorstands nahmen am 7. Februar In Berlin stolz den kleinen „Stern des Sports“ in Gold mit nach Hause ins Saarland.
Der Deutsche Olympische Sportbund und die Volks- und Raiffeisenbanken haben 2004 diesen Wettbewerb ins Leben gerufen. Insgesamt wurden durch die Preisverleihung und die damit einhergehende finanzielle Förderung der Vereine insgesamt 3 Mio. € in den Breitensport investiert. Ausgezeichnet werden Sportvereine und –initiativen, die neben ihrem sportlichen auch bürgerschaftliches Engagement zeigen.
Der SV Karlsbrunn e. V. leistet viel zur Integration schwerstkranker und behinderter Menschen. Zum einen nutzen die Patientinnen und Patienten der Cura-Med Süd-Warndt-Klinik den vereinseigenen Sportplatz. Damit sie zusätzlich auch an den Fußballspielen und weiteren Sportereignissen des SV Karlsbrunn e. V. teilhaben können, wurde mit großem ehrenamtlichen Einsatz und der Hilfe von Sponsoren ein überdachter und damit wetterfester sowie barrierefreier Treffpunkt am Spielfeldrand geschaffen. Seit der Eröffnung der Klinik 1994 bemüht sich der Verein intensiv, die Patientinnen und Patienten so in ihr Vereinsleben zu integrieren.
Doch wie es sich für Sportlerinnen und Sportler gehört, geben sich Vorstand und Mitglieder des SV Karlsbrunn e. V. nicht mit Erreichtem zufrieden. Nun sollen auch zusätzliche sanitäre Einrichtungen barrierefrei und rollstuhlgerecht aus- bzw. angebaut werden. Das ist natürlich aus den Vereinsmitteln schwer zu stemmen. Daher sucht der Verein noch Sponsoren, die sich finanziell an solch einem Bauprojekt beteiligen.
Elke Ferner unterstützt dieses Anliegen aus Überzeugung: „Eine verstärkte Einbindung von Menschen mit Behinderungen in alle Lebensbereiche ist ganz im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention. Wenn sich in dieses Projekt nun auch noch Sponsoren einschalten, so profitieren alle davon. Denn für Sponsoren ist die vorbildliche Integrationsarbeit des SV Karlsbrunn sicherlich auch ein positives Aushängeschild und dank des Silbernen und Goldenen Sterns des Sports erfährt der Verein auch die gebührende öffentliche und mediale Würdigung“.
Nähere Informationen zum Projekt sind zu erhalten von Heinz Gorius, Falkenweg 4, 66352 Großrosseln, heinzgorius@svkarlsbrunn.de