"Für die ASF und die SPD ist Gleichstellungspolitik mehr als Familienpolitik – im Gegensatz zur Union.
Missstände beklagen und nur benennen, aber konkret nichts tun: Das geht nicht!
Jetzt muss der gleichstellungspolitische Aufbruch her! Zaghafte Appelle an die Wirtschaft, wie von Merkel und von der Leyen, führen in die Irre.
Wir wollen verbindlichen gesetzlichen Regelungen mit konkreten Zielvorgaben, eine 40-Prozent- Quote für Frauen in Aufsichtsräten und gesetzliche Maßnahmen zur Beendigung der Lohndiskriminierung.
Die Union und deren Vorsitzende Angela Merkel haben sowohl in der Opposition als auch in der großen Koalition Schönwetter -Reden gehalten. Denn die Union will wirklich: Herdprämie, Familiensplitting und laue Appelle an die Wirtschaft, damit Frauen da bleiben, wo sie sind und nicht hinkommen, wo sie hingehören.
Die Frauen in Deutschland müssen sich daher am 27. September entscheiden, ob sie mit Frank-Walter Steinmeier als Kanzler, mit Manuela Schwesig als Frauenministerin und einem paritätisch besetzten Kabinett eine gleichberechtigte Teilhabe in allen gesellschaftlichen Bereichen wollen.
Das macht wieder einmal deutlich: Tatsächliche Gleichstellungspolitik gibt es nur mit der SPD."