„Ich freue mich sehr, dass sich das Engagement der Menschen vor Ort für die Mehrgenerationenhäuser in Saarbrücken und im Saarpfalz-Kreis ausgezahlt hat und ein Fortbestand bis 2014 gesichert ist. Viele Ehrenamtliche, aber auch Hauptamtliche haben mit ihrem Einsatz neue Bausteine der sozialen Infrastruktur geschaffen, die im Miteinander der Generationen nicht mehr wegzudenken sind.
Die Bundesregierung hat es mit der Neuausschreibung des Bundesprogrammes und der Mittelabsenkung von 40.000 auf 30.000 Euro ab 2012 in Kauf genommen, dass vieler Orts der Fortbestand der Mehrgenerationenhäuser nicht mehr gesichert ist und für viele Menschen in den Alltag integrierte Strukturen wegbrechen“, so Ferner.
Die SPD-Bundestagsfraktion hat mehrfach angemahnt, dass das Bundesfamilienministerium eine Lösung finden muss, um den Mehrgenerationenhäusern eine Perspektive zu bieten und die Angebote für Menschen aller Generationen in ihrem sozialen Umfeld zu erhalten. Auch wenn der Bund aus haushaltsrechtlichen Gründen keine Dauerförderung gewährleisten kann, ist das BMFSFJ dennoch in der Pflicht, aktiv zu werden“, fordert Ferner.
Die SPD-Bundestagsfraktion wird sich weiter dafür stark machen, dass die Finanzierung der Mehrgenerationenhäuser auch in Zukunft auf eine solide Basis gestellt wird, den Mehrgenerationenhäuser sind wichtige Orte der Begegnung“, erklärt Ferner.