Elke Ferner - Gleichstellung

Gleichstellung

Gleichstellung heißt für mich konkret: 

  • existenzsichernde Arbeit
  • berufliche Aufstiegsmöglichkeiten
  • gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit 

Dazu gehört genauso die partnerschaftliche Teilung der familiären Sorge. Gleichberechtigung muss zur Gleichbehandlung und tatsächlichen Gleichstellung führen. Wir brauchen jetzt endlich gesetzliche Regelungen, damit Frauen nicht länger gegen die „gläserne Decke“ stoßen.

 

Mein Ziel ist, dass Frauen gleichberechtigt mit Männern in den Vorstandsetagen und Aufsichtsgremien vertreten sind. Soziale Gerechtigkeit heißt Chancengleichheit der Geschlechter.

Die Chancen der Frauen müssen weiter verbessert werden. Unsere Politik zielt auf ein selbstbestimmtes, selbstverständlich partnerschaftliches Miteinander von Frauen und Männern in allen Lebensbereichen.

 

Wir haben viel erreicht!

Wir haben seit 1998 die Chancengleichheit von Frauen und Männern ein gutes Stück vorangebracht. 

Mit dem Gleichstellungsgesetz für den öffentlichen Dienst, mit dem Rechtsanspruch auf Teilzeit, mit der Novellierung des Bundeserziehungsgeldgesetzes, mit der Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften, mit dem Einstieg in eine eigenständige Alterssicherung der Frau, sowie der Neufassung des Betriebsverfassungsgesetzes und dem Gewaltschutzgesetz haben wir wesentliche rechtliche Verbesserungen zum Abbau von geschlechtsspezifischen Benachteiligungen geschaffen. 

 

Was wir wollen:

Diesen gleichstellungspolitischen Kurs wollen wir fortsetzen. Unser Ziel ist die Gleichstellung in allen Bereichen. Dafür brauchen wir gesetzliche Regelungen! Die bisherigen freiwilligen Vereinbarungen waren so gut wie wirkungslos.

  • Wir wollen gleichen Lohn für gleich(wertig)e Arbeit von Frauen und Männern.
  • Zentrales Instrument ist die Einführung eines flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohnes.
  • Wir wollen Betreibsräte bei der Offenlegung von ungleichen Löhnen stärken.
  • Wir wollen Diskriminierungschecks für Tarifverträge einführen.
  • Wir wollen in Aufsichtsratsgremien eine Frauenquote von mindestens 40% einführen.
  • Wir wollen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz weiterentwickeln.
  • So streben wir an, das Berufsspektrum für Frauen zu erweitern, insbesondere in der IT-Branche und in technischen Berufen.
  • Wir wollen den Frauenanteil in den entsprechenden Studiengängen auf 40% steigern. Den Frauenanteil am wissenschaftlichen Personal an Hochschulen und Forschungseinrichtungen wollen wir deutlich erhöhen. 
  • Die gleichberechtigte Beteiligung von Frauen und Männern an der Erwerbsarbeit, an der Familienarbeit und in Gesellschaft und Politik bleibt unser Ziel.

 

11 Jahre erfolgreiche Frauen- und Gleichstellungspolitik

 

 

Dokumente und Links


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