
Um wichtige Investitionen vor allem in Bildung, Familien, Forschung, Infrastruktur, Kultur oder Sicherheit zu ermöglichen, ist der Staat auf solide und stabile Einnahmen angewiesen. Die steuerpolitischen Vorschläge der SPD bilden ein verantwortungsbewusstes Gesamtkonzept.
Wir haben dafür gesorgt, dass insbesondere die kleinen und mittleren Einkommen entlastet werden. Der Eingangssteuersatz ist von 15 auf 14 Prozent gesenkt worden. Gleichzeitig haben wir zum 01.01.2010 den Grundfreibetrag von 7.664 Euro auf 8.004 Euro erhöht.
Wir haben in der Koalition dafür gesorgt, dass die Erbschaftssteuer erhalten bleibt. Mit einem jährlichen Aufkommen von rd. 4 Mrd. Euro können die Länder auch in Zukunft mehr in Bildung investieren. Erben sehr hoher Vermögen müssen nun einen höheren Beitrag zum Steueraufkommen leisten.
Wir haben die steuerliche Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten und haushaltsnahen Dienstleistungen vereinfacht und spürbar verbessert. Die Förderung beträgt bis zu 4.000 Euro pro Jahr. Familien werden so nicht nur finanziell entlastet, sondern es werden günstigere Rahmenbedingungen zur weiteren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf geschaffen.
Mit einem einmaligen Hilfspaket aus umfangreichen staatlichen Garantien, Kapitalhilfen, Teilverstaatlichungen von Banken und der möglichen Absicherung problematischer Bankenpapiere führen wir die Finanzwirtschaft in Deutschland durch die Krise. Jetzt kommt es aber darauf an, die Strukturen der Finanzmärkte und die Rahmenbedingungen so zu verändern, dass sich eine Finanzkrise wie die derzeitige nicht mehr wiederholt.
Wir unterstützen gezielt kleine und mittlere Einkommen:
Und das wollen Union und FDP: